Flitterwochen in der Karibik: Ideen für Ausflüge


Karibik Urlaub

Wer an Flitterwochen denkt, assoziiert damit schnell die Karibik. Nicht zuletzt wegen den zahlreichen Inseln, alle mit endlosen Sandstränden umgeben und vom warmen Wasser des Golf von Mexiko umschlossen. Auch die Kulturen von Inseln wie Puerto Rico, Kuba, Cayman, der Dominikanischen Republik oder Jamaika sind weltbekannt – und mehr als eine Reise wert.

1. Atlantis Submarine auf Grand Cayman

Bunte Fische in der KaribikPer U-Boot eines der interessantesten Meere ergründen: Mit der Atlantis Submarine können bis zu 48 Passagiere von der großen Cayman-Insel aus ins Meer stechen und die See der Region hautnah erleben.

Per Schiff wird man von George Town aus hinausgebracht zum U-Boot und folgt von dort einer Route, die an vielen Sehenswürdigkeiten unter Wasser vorbeiführt. So beginnt die Reise etwa mit der Besichtigung eines Schiffswracks, das seit mehr als einem halben Jahrhundert auf dem Meeresgrund liegt. Weiter geht es mit Korallenriffen, Tierwelten und anderen Besonderheiten der Region. Interessierten bietet sich sogar die Möglichkeit, nachts die Tour zu machen und so Meeresbewohner zu entdecken, die man in der Form sonst nie zu Gesicht bekäme.

2. Turtle Farm auf Grand Cayman

Schildkröten in der KaribikDie Cayman Inseln sind nicht groß. Eine Attraktion allerdings zieht jährlich eine halbe Million Menschen auf die größte der drei Inseln: Die Turtle Farm mit dem besonderen Aufzuchtprogramm der Green Sea Turtle.

Am westlichsten Zipfel der Insel gelegen, lockt die Turtle Farm mit einem Naturreservat, in dem neben der Flora auch die Tiere, insbesondere Vögel, in natürlicher Umgebung aufgezogen werden. Daneben bieten Aquarien Reptilien, Krokodile und Schildkröten sowie Haie, die zu Fütterungszeiten hervorkommen und ihre spektakulären Raubzüge vorstellen.

Das Highlight jedoch ist die auf der Grand Cayman endemische Green Sea Turtle. Die Schildkrötenart wird auf der Farm aufgezogen und auf die Wildnis vorbereitet. Wer nicht in das Vergnügen kommt, sie zufällig an einer der Küsten zu sehen: Hier kann man sie hautnah bewundern.

3. Panoramastraße auf Puerto Rico

Mangroven auf Puerto RicoPuerto Rico zählt mit einer Fläche von knapp 9.000 Quadratkilometern zu den größeren der Karibikinseln. Der Ruf lässt die Insel jedoch weit größer erscheinen, als ihre Fläche hergibt: Endlose Partynächte in den großen Städten wie Ponce oder San Juan neben endlosen Sandständen der Küste und reicher Artenvielfalt und Natur im Inland.

Dort hinein führt die berühmte Panoramastraße Ruta Panorámica Luis Muñoz Marin. Über 269 Kilometer verläuft dieser teilweise verschlungene Weg quer durch das gesamte Inselgebiet – und deckt dadurch viele der besonders sehenswürdigen Stätten ab.

Die Route führt Reisende von Maunabo nach Mayaguez (oder eben umgekehrt). Somit führt der Verlauf die gesamte Südküste entlang an vielen herausragenden Orten wie San German, Ponce, Boqueron oder La Parguera vorbei. Weitere Highlights sind die Urwälder im verschlungenen Berggebiet des Südwestens sowie die Mangroven. Zu zweit im Mietwagen eine optimale Gelegenheit, die Vielschichtigkeit der Insel kennenzulernen.

4. El Yunque Regenwald auf Puerto Rico

Bewaldete Hügel in der KaribikEine Insel, die viel zu bieten hat: Der El Yunque ist der einzige tropische Regenwald auf U.S.-amerikanischem Staatsgebiet. Mit zahlreichen endemischen Tier- und Pflanzenarten stellt der El Yunque sogar ein unter Karibikinseln außergewöhnliches Gebiet dar. Viele Farne und Tiere sind weltweit ausschließlich nur hier zu bewundern.

Von den westlichen Küstengebieten und San Juan aus führen Straßen und Wanderwege in das Naturreservat hinein. Geführt oder auf eigene Faust ist das bergige Gebiet zu erreichen. Die Wege sind gesäumt von Bächen, Felsen und Wasserfällen, sowie teilweise verwachsen mit Ranken oder Farnen. Für Naturbegeisterte ein perfektes Ziel, um die Insel fernab all des Trubels der partybekannten Küstenstädte zu genießen.

5. Nationalpark Los Haitises in der Dominikanischen Republik

Wilder Strand der KaribikEin Teil der größten Karibikinsel, der Dominikanischen Republik, zeichnet sich durch ein außergewöhnlich atemberaubendes Stück Natur aus: den Nationalpark Los Haitises. Das gut 800 Quadratkilometer umfassende Gebiet liegt im Osten der Insel, an der Mündung des Flusses Yuna.

Das Aussehen dieser Region wird von seltsamen, schildkrötenähnlichen Hügeln gezeichnet – allesamt überwuchert von zahllosen Baum- und Rankenarten und durch seichte Wasser und dichte Mangroven verbunden. Sogar der Name leitet sich von „bergiges Land“ ab. Diese Formationen des Karstgesteins entstanden durch unterirdische Kalkseen, die das Land ausgehöhlt haben. So sind noch heute viele Höhlen und Erdlöcher zu bewundern.

Die Flora des Reservats wird von niedrigen Palmen und Ranken dominiert. Ein weiteres Highlight findet sich aber auch hier: Los Haitises beherbergt etwa 200 Orchideenarten, von denen circa ein Drittel ausschließlich hier wachsen. Ein Besuch ist für Naturbegeisterte Pflicht.

6. Nationalpark Arikok auf Aruba

Zerklüftete UrinselAruba ist das A der ABC-Inseln und ein Teil der Kleinen Antillen. Sie liegt etwa 25 Kilometer von der Küste Venezuelas entfernt und gilt mit nur 180 Quadratkilometern Fläche als nicht besonders bekannt. Allerdings bietet sie ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Den Arikok Nationalpark, der gleich knapp 20 Prozent der gesamten Insel ausmacht.

Entstanden ist das zerklüftete Land des Reservats durch Lavagestein. So sind heute skurrile Formationen aus Felsen und korallenähnlichen Resten zu bewundern. Darauf wachsen zahlreiche Kakteenarten und Dornenbüsche, die die Atmosphäre der Unberührbarkeit heraufbeschwören.

Besonders für Ornithologen ist der Nationalpark eine Sensation. Schließlich ist Arikok Heimat vieler endemischer Arten, besonders von Faltern, Vögeln und Flughunden. Wer ein Stück außergewöhnlicher und fast unnahbarer Natur sehen will, kommt um einen Besuch dieser Insel nicht herum.

7. Grand Anse Beach auf Grenada

Urlaubsstrand der KaribikDie Insel Grenada ist die erste Insel des Antillengürtels, der den Golf von Mexiko westlich begrenzt. Im Süden dieser Insel, nahe der Hauptstadt St Georges, liegt der Grand Anse Beach – ein Strand, der mehr ist als nur Strand. Hier befindet sich der Inbegriff des Karibiktraums als Urlaubsparadies.

Über drei Kilometer zieht sich der Strand die Küste entlang, verbunden mit Hotelanlagen, Wohlfühlresorts und unbebauten Rückzugsorten. Neben zahlreichen Sportanlagen wie Volleyball oder Fußball und Wassersportarten von Schnorcheln über Tauchen bis hin zu Surfen und Kiten bietet der Strand zur Nacht karibische Partys oder Essen bei seichtem Wellenrauschen. Wer einmal echtes Karibik-Strandleben erfahren will, ist hier richtig.

8. Stingray City auf Grand Cayman

Stachelrochen in der KaribikNeben der Turtle Farm und Atlantis City gibt es auf Grand Cayman noch ein weiteres Highlight zu bewundern: Die Stingray City. Im Norden der Insel gelegen bieten zahlreiche Sandbänke und Korallenriffe einen erholsamen Lebensraum für die Stachelrochenpopulation. So ist es kaum verwunderlich, dass sich die teilweise bis zu 150 Kilogramm schweren Tiere hier en masse tummeln.

Wer naturbegeistert ist und sich gemeinsames Schwimmen mit den zutraulichen Tieren vorstellen kann, sollte eine Boots- oder Katamarantour in die Bucht hinaus wagen. Auch Schnorcheln und Tauchen neben professionellen Lehrern ist möglich. Wer bei den Rochen ganz besonders beliebt ist, wird mitunter von ihnen beklettert.

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