Flitterwochen auf den Malediven: Ideen für Ausflüge


Sand mit Liegestühlen
Mit über 1.000 Inseln bieten die Malediven ein breites Angebot an Aufenthaltsmöglichkeiten und Aktivitäten. Südlich von Indien gelegen, von weiten hellen Stränden umschlungen und von vielen einzigartigen Pflanzen beheimatet, gelten die Inseln nicht nur als Urlaubsort für Zivilisationsflüchtige – besonders für entspannte Zweisamkeit hat der Inselstaat Einiges zu bieten.

1. Das Addu Atoll

Tauchen vor den Malediven

Das Addu Atoll – auch Seenu Atoll genannt – ist die südlichste Inselgruppe der Malediven und mit 470 Kilometern Länge am weitesten von der Hauptstadt Malé entfernt. Das Besondere am Addu Atoll sind die Tauchoptionen, die sich hier bieten. Einerseits sind einige Inseln über Sandbänke mit geringer Wassertiefe zu Fuß erkundbar, andererseits ist die Lagune an einigen Stellen bis zu 70 Meter und mehr tief.

Da einige Inseln während des Zweiten Weltkriegs als Stützpunkt genutzt wurden, sind noch heute versunkene Schrottteile und sogar das Wrack eines Schiffes am Grund zu bewundern. Auch die Korallenriffe des Atolls bilden mit ihrem Artenreichtum wunderbare Tauchspots. Die wichtigsten Inseln des Addu Atolls sind Herathera, Gan und Meedhoo.

2. Moscheen in Malé

Freitagsmoschee in MaléIm Osten der lang gestreckten Inselkette liegt auf den Inseln Malé, Villingili, Hulhumalé und Hulhulé die Hauptstadt Malé. Mit zahlreichen Hochhäusern gilt sie als eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt und beherbergt rund ein Drittel aller Einwohner der Malediven.

Wappen wie Flagge des Inselstaates deuten auf die vertretene Religion, den Islam, hin. So dürfen selbstverständlich prächtige Moscheen nicht fehlen. Zwei der bedeutendsten stehen in der Hauptstadt, die Hukuru Miskiiy und die Freitagsmoschee.

Die Hukuru Miskiiy steht seit 1656 in Malé. Unter dem damaligen Sultan wurde sie erbaut und mutet dank schlichter Architektur als sehr zurückhaltend, doch nicht weniger monumental an. Sowohl die Außen- als auch die Innenwände von Hukuru Miskiiy sind mit Korallensteinen gebaut. In diesen hellen Grund sind viele detailreiche Zeichnungen und Kalligrafien eingeritzt, die teilweise nur aus der Nähe erkennbar sind. Direkt angebunden ist der Friedhof mit klassischen Gräbern und Verzierungen.

Die Freitagsmoschee von Malé ist wesentlich größer als die Hukuru Miskiiy. Sie fasst zu Spitzenzeiten bis zu 5.000 Gläubige. Besonders bekannt sind die über die gesamte Stadt ragende, goldene Kuppel sowie das hohe Minarett.

3. Gaafu-Alifu Atoll oder auch Huvadhoo Atoll

Luftbild der Malediven

Das Huvadhoo Atoll ist das größte Atoll der Welt. Mit 70 mal 55 Kilometern Ausbreitung und bis zu 86 Metern Tiefe bietet es besonders für Taucher viel Raum, denn die tatsächliche Landfläche ist wesentlich geringer.

Inseln wie etwa Angaga, Maayaafushi oder Gangehi eröffnen mit großen Resorts gute Möglichkeiten für den erholsamen Aufenthalt. Per Boot oder Wasserflugzeug gelangt man zu den Tauchspots. Für aktive Überwassersportler ermöglichen die zum Atoll gehörenden Spots Five Islands oder Bluebow außerdem perfektes Wellenreiten.

4. Lhaviyani Atoll oder auch Faadhippolhu Atoll

Weißer Strand der Malediven

Das Lhaviyani Atoll ist kleiner und im Norden der Malediven gelegen, bietet aber mit der Kureddhu eine der größten Ferieninseln. Kureddhu ist eine von 5 der 50 Lhaviyani Inseln, die für den Tourismus geöffnet sind. Hier gibt es zahlreiche Bungalows, die typisch maledivisch ins Meer hinein gebaut sind.

Zwar gibt es hier – wie fast überall auf den Inseln des Indischen Ozeans – viele Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln, aber am wichtigsten auf Kureddhu ist jedoch die schlichte Schönheit. Klassische Flitterwochen auf einer Paradiesinsel sind hier am besten möglich.

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