Hochzeitsringe
Wenn der Mann seine Angebetete fragt, ob sie ihn heiraten will, tut er dies in unserer romantischen Vorstellung mit einem Kniefall und öffnet eine samtbesetzte Schachtel, in der sich der Verlobungsring befindet. Er ist der erste Ring, den die Frau von ihrem künftigen Mann bekommt. Zur Hochzeit werden neue Ringe gekauft, dieses Mal bekommt auch der Mann einen. Nahezu alle Länder kennen den Verlobungs- und den Hochzeitsring als getrennte Schmuckstücke; sie werden lediglich an unterschiedlichen Seiten getragen.
Was kosten Hochzeitsringe?
Eine sehr wichtige Frage rund um die Hochzeitsringe ist der Preis. Das Brautpaar hat hohe Ausgaben für die Ausrichtung der Hochzeit, weshalb die Hochzeitsringe bezahlbar bleiben sollten. Wie viel Geld man für sie ausgibt, entscheidet man allerdings selbst - es spricht also nichts dagegen, günstige Ringe zu wählen, wenn sie optisch gefallen, auch wenn man sich mehr leisten könnte.
Welches Metall und welche Steine für Hochzeitsringe?
Häufig trifft man auf goldene Trauringe. Alternativen dazu sind Weißgold, Silber, Bronze oder Kombinationen der verschiedenen Edelmetalle. Herrenringe sind üblicherweise einfach gehalten, etwas breiter als der Damenring und nicht mit Steinen besetzt. Der Hochzeitsring für die Braut hingegen darf mit Steinen dekoriert sein. Als Stein der Liebe schlechthin gilt natürlich der Diamant: Wenn er nicht bereits auf dem Verlobungsring zu finden war, freuen sich viele Frauen darüber, einige kleine Diamanten auf dem Hochzeitsring tragen zu können. Die Anzahl der Steine hat keine nähere Bedeutung - es sei denn, das Paar hat eine besondere Glückszahl.
Wer kauft und bezahlt die Eheringe?
Insbesondere früher war der Mann alleine für den Kauf der Hochzeitsringe zuständig, auch wenn die Frau sie seit Jahrzehnten mit aussuchen darf. Da heute viele Frauen genauso viel Geld verdienen wie ihre Ehemänner, spricht nichts dagegen, sich die Kosten für die Eheringe zu teilen.
Weitere Informationen zum Ring
Es ist seit langer Zeit Brauch, den Ehering zu gravieren, was direkt beim Juwelier nach der Anprobe gemacht werden kann. Im antiken Rom wurden Eheringe vor allem mit kurzen Sprüchen graviert, die für die Liebe des Paares standen. Heute sind einer oder beide Namen sowie das Datum der Eheschließung üblich, angebracht wird die Gravur an der Innenseite. Manche Paare entscheiden sich aber auch heutzutage noch dafür, an der Außenseite des Rings einen aussagekräftigen Spruch anzubringen. Einige verwenden für die Inschrift auch gar keine lateinische Schrift, sondern Runen oder ein anderes Alphabet, das ihnen eher zusagt.
Neben dem klassischen Ehering gibt es auch kulturell geprägte Varianten oder Ringe nach historischer Vorlage. Sehr beliebt sind beispielsweise die keltischen Eheringe: Sie sind opulent und symbolreich gestaltet und richten sich nicht nur an Paare aus dem keltischen Kulturkreis. Vergleichbare Ringe gibt es aus fast jeder anderen Kultur.
