Schleier


Schleier aus Spitze im Wind

Ein Brautschleier darf bei einer märchenhaften Kirchenhochzeit nicht fehlen. Traditionell betritt die Braut verschleiert die Kirche und tritt so vor den Altar. Der Bräutigam darf den Schleier erst nach dem Ja-Wort für den Hochzeitskuss heben.

Den perfekten Schleier finden

In den meisten Fällen entsprechen Farbe und Farbton denen des Brautkleids. Manchmal wird aber auch ein passender Akzent durch unterschiedliche Farben gesetzt. Als Stoffe kommen meist Seide und andere feine Materialien zum Einsatz. Sie können einfach gestaltet oder aufwendig verziert sein, zum Beispiel durch die Einarbeitung von Stickereien, Perlen oder Kristallen und Strasssteinen. Andere Schleier sind einfach gehalten, aber durch eine Dekorkante oder Spitzenkante eingerahmt. Der Preis ist stark von der Größe, dem eingesetzten Material und der Verzierung abhängig.

Die Befestigung des Schleiers ist unterschiedlich. Meistens wird der Schleier mit einem Haarkamm in die Brautfrisur eingearbeitet. Dadurch fließt er natürlich aus den Haaren heraus. Alternativ kann er mit einem Diadem, einem Haarband oder einem sichtbaren und edel verzierten Haarreif befestigt werden. Diese Varianten eignen sich auch gut für Bräute mit kurzen Haaren.

Brautschleier selbst gestalten

Wer nach einem günstigen oder einem besonderen Schleier sucht und etwas Übung im Nähen hat, kann mit der entsprechenden Nähanleitung einen Schleier selbst anfertigen. In diesem Fall besteht völlige Freiheit bei der Auswahl von Stoffen, Maßen, Verzierungen und Farben. Wegen Farben sollten Sie sich generell keine Gedanken machen: Falls die Farbe eines Brautschleiers nicht zu der des Hochzeitskleids passt, kann dieser passend eingefärbt werden. Dies ist mit den meisten handelsüblichen Schleiern und Materialien möglich, sollte aber einem Experten überlassen werden.

Das Make-Up rundet den Look ab

nach oben ↑