Hochzeitsmenü

Hochzeitsmenü zur Hochzeitsfeier planen, Tipps zur Gestaltung der Gänge und Hilfe zur Entscheidung zwischen Buffet und Hochzeitsmenü. Eine Hochzeitsfeier erstreckt sich meist über den ganzen Tag. Verständlich also, dass die Gäste früher oder später hungrig werden und das Hochzeitsmenü seit jeher zum Programm der Hochzeitsfeier gehört. Es ist allerdings eines der schwierigsten Themen, über die sich das Brautpaar zusammen einig werden muss: Das Menü muss allen Gästen schmecken, bezahlbar sein und natürlich auch durchführbar bleiben.

Zunächst steht man vor der Auswahl, ob es denn überhaupt ein Menü oder lieber ein Hochzeitsbuffet geben soll. Fürs Buffet braucht man eigene Räumlichkeiten oder sollte einen ausreichend großen Saal für die Hochzeitsfeier anmieten. Der Vorteil besteht darin, dass die Auswahl groß ist und jeder selbst entscheiden kann, was er gerne essen möchte. Dadurch müssen allerdings auch sehr viele Speisen zubereitet werden und es wird wahrscheinlicher, dass Reste übrig bleiben. Ein durchgeplantes Menü hingegen erleichtert die Auswahl der Speisen etwas, da man lediglich einen Speiseplan erstellen muss, der vermutlich allen Gästen schmeckt und sich auf einige wenige Gänge beschränkt. Für das Buffet heuert man üblicherweise den Catering-Service an, während es beim Menü sinnvoller wäre, ins Restaurant zu gehen, das mit solchen Anforderungen Erfahrung hat und auch eine anspruchsvolle Speisekarte mit etwas Auswahl erstellen kann.

Bei der Benennung der Speisen und der Gänge sollte man ruhig etwas Kreativität einfließen lassen. Immerhin handelt es sich um eine Hochzeitsfeier, ein Hohefest der Liebe. Dementsprechend liebevoll dürfen auch die Gerichte und Gänge benannt sein. Besonders gut kommt es an, wenn man Gerichte wählt, die den meisten Gästen schmecken werden, um sie dann kreativ im Zeichen der Liebe zu benennen. Zur Vorspeise gibt es häufig eine Suppe, in der man beispielsweise Nudeln mit Liebesmotiven servieren kann. Auch die Nachspeise bietet sehr viele Möglichkeiten. Beim Hauptgericht wählt man besser nichts allzu Exotisches - es sei denn, man weiß sicher, dass die Wahl jedem schmecken wird.

Das Hochzeitsmenü sollte am besten mehrere Wochen, besser sogar Monate im Voraus geplant werden. Die Menükarten müssen vielleicht professionell designt und auf jeden Fall gedruckt werden, was Zeit in Anspruch nimmt. Säle oder Restaurants müssen gebucht und informiert werden und man muss einen Termin arrangieren, um die Feierlichkeiten zu planen. Die Kosten pro Person alleine fürs Essen liegen unterschiedlich; Catering-Services nehmen durchschnittlich Preise, die man für einen günstigen Restaurantbesuch erwarten könnte. Geht man hingegen in ein schickes Restaurant, kann man schon eher mit dreistelligen Beträgen pro Kopf rechnen, was natürlich auch davon abhängt, was man gerne essen möchte.