Hochzeitstorte
Die Hochzeitstorte entstand erst im 19. Jahrhundert, gilt aber als Tradition, die heute nicht mehr wegzudenken wäre. Das Brautpaar schneidet sie gemeinsam an und man achtet dabei darauf, welcher der beiden die Hand oben hat - denn er soll danach in der Ehe das Sagen haben. Mit dem Anschneiden der Hochzeitstorte wird das Kuchenbuffet eröffnet; daher soll sie auch die schönste, dekorativste Torte des Tisches sein.
Verschiedene Arten und Typen
Eine typische Kuchenform ist die Etagere. Es handelt sich dabei um eine mehrstöckige Torte. Beliebt sind allerdings auch einfachere Kastenformen, die sich dafür umfangreich dekorieren lassen. Die meisten Hochzeitstorten enthalten viel Sahne und sind gefüllt, um einen genauso anspruchsvollen Geschmack zu gewährleisten. Dekoriert werden sie üblicherweise mit Zuckerguss- oder Marzipanfiguren, die auch aus weiteren Bestandteilen bestehen dürfen und im Zeichen der Liebe stehen. Symbole wie Herzen, Ringe und Glückssymbole umgeben dabei die Haupt-Deko: Das Brautpaar. Dieses muss nicht immer essbar sein und darf auch aus Kunststoff bestehen, muss aber am höchsten oder zentralsten Punkt der Torte sitzen und sie eindeutig als Hochzeitstorte kennzeichnen. Viele Brautpaare heben das Deko-Ehepaar ihrer Torte auf und bewahren es als Andenken an den Hochzeitstag und als Zeichen ihrer Liebe.
Wieviel kostet eine Hochzeitstorte?
Da eine Hochzeitstorte sehr anspruchsvoll ist, muss man damit rechnen, entsprechend viel Geld für sie auszugeben. Bäckereien bieten standardisierte Hochzeitstorten an, für die man meist 40-100 Euro zahlt. Man kann sie dafür nur geringfügig ändern lassen. Wählt man eine anspruchsvolle oder vollkommen selbst entworfene Torte aus der Konditorei, erhält man natürlich ein sehr hochwertiges, anspruchsvolles Backwerk, muss dafür aber mit Preisen über 100 Euro rechnen.
Hochzeitstorte selbst backen
Wer gut backen kann, braucht dagegen nur ein gutes Konzept und ein einfaches Teigrezept, um sich selbst an der Torte zu versuchen. Es empfiehlt sich lediglich, vorher das Füllen einer Torte zu üben, damit das Meisterwerk tatsächlich gelingt und man nicht letztlich doch auf einen Notkauf angewiesen ist, wenn es nicht klappt.
