Luxus und Eleganz: Der Verlobungsring mit einem Diamanten


Kein Verlobungsring ist derart beliebt, wie das Modell mit einem Diamanten. Seit Jahrtausenden geht von diesem Stein ein hoher Symbolwert aus. Schon der Name ist verheißungsvoll. Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort adámas ab und bedeutet so viel wie „unbezwingbar“. Nach altem Volksglauben wird sich die Unbezwingbarkeit der Diamanten auf die Liebenden übertragen und ihnen ewige Liebe und ewiges Glück bescheren.

Doch damit nicht genug, weitere Eigenschaften setzten den Diamanten auf den ersten Platz der Verlobungsring-Hitliste. Der Sage nach steht er für die Ewigkeit, für absolute Vollkommenheit und für seelische Reinheit. Diese Elemente sind die besten Voraussetzungen für eine Verlobung.

Selten und besonders: „Fancy Diamonds“

Nicht immer müssen klassische farblose Diamanten den Verlobungsring schmücken. Immer beliebter werden die sogenannten „Fancy Diamonds“, die in verschiedenen leuchtenden Farben funkeln. Bei der Wahl sind dem Bräutigam keinerlei Grenzen gesetzt: Es gibt rote, gelbe, blaue und mitunter sogar pinke Diamanten. Ein kleines Highlight ist natürlich der Stein, der seine Farbe wechseln kann. Echte „Fancy Diamonds“ sind äußerst selten und liegen preislich oftmals weit über den farblosen Diamanten.

Experten gehen davon aus, dass unter 100.000 Diamanten nur ein echter „Fancy Diamond“ vorkommt. Dies sollte den angehenden Ehemann nicht abschrecken. Es gibt zahlreiche „Fancy Diamonds“, die durch eine spezifische Behandlung, wie Bestrahlung und Temperaturveränderung zu ihrer Leuchtkraft kommen und deshalb erschwinglicher sind.

4 x C als Qualitätszeichen: Wann ist ein Diamant sein Geld wert?

Um zu erkennen, ob es sich wirklich um einen echten Diamanten im Verlobungsring handelt, sollten die vier C-Kriterien zurate gezogen werden: Carat, Clarity, Color und Cut.

Diamanten Qualität

  • Carat: Das Gewicht und die Größe eines Diamanten werden mit der Karatzahl bestimmt. Dabei sollte man wissen, dass 1 Karat 0,2 Gramm wiegt. Sind alle anderen Cs gleichwertig, so gilt, dass ein Diamant mit einer höheren Karatzahl auch einen höheren Wert hat.
  • Clarity: Die Reinheit eines Diamanten hängt davon ab, wie groß die natürlichen Einflüsse auf den Diamanten waren. Diese Einschlüsse, auch Fingerabdrücke der Natur genannt, sind meist Kohlenstoffe, die nicht kristallisiert sind. Sie sind jedoch nicht mit dem bloßen Auge sichtbar, weshalb der Wert eines Diamanten immer nur mit einer Lupe bestimmt werden kann. Je reiner ein Diamant ist, desto seltener und wertvoller ist er auch.
  • Color: Diamanten können die unterschiedlichsten Farben haben, doch am häufigsten kommen sie in leuchtenden Gelbtönen vor. Die seltenste und damit wertvollste Farbe ist hochfeines Weiß, das mit einem D gekennzeichnet wird. Die Kategorisierung eines Diamanten reicht bis zum Z, das einen gelben Diamanten charakterisiert.
  • Cut: Erst durch einen gekonnten Schliff werden Rohdiamanten zu echten Schmuckstücken, denn er beeinflusst die Brillanz und die optischen Effekte des Diamanten. Je optimaler er geschliffen ist, desto besser reflektiert er das einfallende Licht und funkelt im Farbspektrum des Regenbogens.

Neben einem Diamantring gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Verlobung zu einem echten Highlight zu machen. Die verschiedenen Bedeutungen von Edelsteinen zeigen dabei dem Partner was eine Verlobung für ihn ausmacht. Aber nicht nur der Stein ist ausschlaggebend für die Qualität, sondern auch das Material des Verlobungsringes. So ist das beliebte Silber zwar preiswert und vermittelt einen edlen Eindruck, doch das Metall ist gleichzeitig sehr weich und zeigt nach kurzen Gebrauch Kratzer. Platin oder Palladium sind ähnlich in der Farbe aber von stärkerer Robustheit.

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