Brautkleid verkaufen: Tipps für die perfekte Anzeige


Brautkleid verkaufen oder behalten: Diese Frage stellen sich fast alle frisch gebackenen Ehefrauen, denn das mühevoll ausgewählte Hochzeitskleid kann meist zu keinem anderen Anlass mehr getragen werden. Wer die symbolträchtige Robe nicht aus nostalgischen Gründen behalten möchte, kann beim Verkauf des Brautkleids oft einen ordentlichen Erlös erzielen – die richtige Vorbereitung und Präsentation vorausgesetzt.

Edle Kleider müssen nicht unbedingt viel kosten

Brautkleidverkauf: Für und Wider abwägen

Das Brautkleid steht symbolisch für den schönsten Tag im Leben einer Frau: Die Bilder von der romantischen Hochzeit mit einer wundervollen Zeremonie die zu Tränen rührte, spiegeln sich beim Anblick des Kleides wider. Geschützt in einer Brautbox oder einem speziellen Schutzbeutel wird es immer wieder wehmütig ausgepackt und sogar angezogen. Für viele Ehefrauen kommt ein Verkauf aus nostalgischen Gründen nicht infrage, da sie zu viele besondere Erinnerungen mit dem Kleid verbinden.

Warum das Brautkleid also verkaufen? Einige Frauen verbinden mit dem Modell eine schwierige Ehe. Andere möchten vielleicht noch einmal ihren Liebsten heiraten oder mit ihm in den Urlaub fahren – der Verkaufserlös macht Wünsche wahr. Für andere ist das Brautkleid nach der Hochzeit schlicht ein Staubfänger, der im Alltag keine Verwendung findet.

Tipps zum Verkauf

  • detaillierte Beschreibung des Brautkleides anfertigen
  • hochwertige Fotos verwenden.
  • soziale Netzwerke nutzen, um den Verkaufslink zu teilen
  • Kleid vorher reinigen und eventuell ausbessern lassen

Makel ausbessern

Nachdem das Hochzeitskleid lange verstaut im Schrank lag, sollte es vor dem Verkauf noch einmal gründlich in einer Spezialreinigung behandelt werden. Kleine Fettflecken, beispielsweise vom Hochzeitsmenü, gehen beim chemischen Waschen heraus. Damit das Kleid aber nicht beschädigt aus der Reinigung kommt, den Mitarbeitern sagen, aus welchem Material es besteht. Eine auf Brautkleider spezialisierte Reinigung ist zu empfehlen. Die Kosten ändern sich je nach Material und Länge. Ab 90 Euro beginnen die Preise. Kleider aus Seide liegen bei etwa 140 Euro. Einige Firmen bieten auch einen Abholservice an. Außerdem kleine Risse oder andere Schäden von einer Näherin ausbessern lassen. Der Preis variiert je nach Größe des Defekts.

Im Internet verkaufen

Ein Verkauf im Internet bietet sich an, da so viele potenzielle Käuferinnen auf das Angebot aufmerksam werden. Damit das Brautkleid seine neue Besitzerin ebenso glücklich macht wie die frischgebackene Ehefrau, müssen einige Faktoren beachtet werden. Eine detaillierte Beschreibung des Modells ist ein Muss und schafft Seriosität:

  • Name des Designers/Herstellers nennen.
  • Modellnummer angeben.
  • exakte Farbbeschreibung, zum Beispiel elfenbein
  • Silhouette des Kleides detailliert beschreiben: A-Linie oder Ballkleidform? Mit Trägern oder ohne? Ist das Oberteil tailliert geschnitten?
  • Material: Polyester, Seide etc.
  • Maßanfertigungen als solche kennzeichnen und die genauen Maße angeben.
  • Verzierungen und zusätzliche Accessoires wie Handschuhe erwähnen.

Mit einer besonderen Beschreibung sticht das Angebot aus der Masse heraus. Dazu gehört auch eine Erwähnung der Details am Brautkleid. Je mehr Angaben gemacht werden, desto höher ist die Chance auf einen schnellen Verkauf. Eine persönliche Note hilft zusätzlich beim Verkauf des Brautkleides. So bringt eine Schilderung, wie sich das Kleid auf der Haut angefühlt hat, weitere Pluspunkte.

Hochwertige Bilder inserieren

Brautkleid von SincerityZu einer ansprechenden Annonce gehören professionelle Bilder. Diese sollten das Kleid in seiner ganzen Pracht zeigen. Für maximalen Erfolg sowohl die Vorderansicht als auch die Rückansicht fotografieren. Ein drittes Foto von der glücklichen Braut in ihrer Robe erhöhen die Chancen. Die Verkäuferin muss aber nicht zwingend zu sehen sein. Aus Datenschutzgründen kann sie bis zur Übergabe anonym bleiben. Jedoch nicht einfach das Gesicht mit einem Balken versehen, lieber den Kopf abschneiden.

Vorsicht beim Verkauf

Damit der Verkauf nicht in einem finanziellen Desaster endet sollten Frauen die zukünftige Trägerin überprüfen. Oftmals stecken Betrüger hinter der Anfrage. Daher mit sicheren Zahlungsmitteln arbeiten. Immer zuerst das Geld einfordern und dann das Paket verschicken. Am besten die Abnehmerin vorher treffen und sich ein persönliches Bild von ihr machen. Das ist der sicherste Weg.

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