Die schlimmsten Styling-Sünden von Hochzeitsgästen


Was ziehe ich an? Diese Frage stellt sich bei einer Hochzeit nicht nur für Braut und Bräutigam. Auch Hochzeitsgäste wählen ihr Outfit mit Sorgfalt aus und zollen dem besonderen Anlass so ihren Respekt. Doch trotz guter Absichten lauern bei der Wahl des perfekten Outfits viele Fettnäpfchen: Ob zu chic, zu leger, zu bunt oder zu gewagt, Stylingsünden sollten unbedingt vermieden werden.

Hochzeitspaar und Familie

Der Anzug für den Mann

Grundsätzlich gilt für beide Geschlechter, dass niemand schicker sein sollte als das Brautpaar. Männer haben es in Bezug auf die richtige Kleidung leichter als weibliche Hochzeitsgäste. Der Mann macht mit einem schwarzen oder grauen Anzug nichts falsch. Smoking, Frack oder Cut hingegen sind übertrieben und dem Bräutigam vorbehalten.

Hinweis für männliche Gäste

Unabhängig von der Temperatur oder dem persönlichen Empfinden sollte das Jackett erst abgelegt werden, wenn der Bräutigam dies tut.

Wenn auf der Einladung Hinweise wie “schwarze Krawatte” (Black Tie) stehen, kann dem entnommen werden, dass die Feier sehr festlich sein soll und ein eleganter Dresscode angebracht ist. In diesem Fall darf auch die Dame eine lange Robe wählen.

  • Tipp: Eine Regel, die vor allem für die Männer gilt: Auf einer Hochzeit sollte keine Jeans getragen werden, denn eine Jeans zerstört jeden feierlichen Charakter. Das Gleiche gilt für lässige Shirts und Kapuzenpullover.

3. Trauung von Protestanten mit konfessionslosen oder nicht christlichen Partnern.

Problematische Farben für Hochzeitsgäste

Bei einer standesamtlichen oder kirchlichen Trauung sollten sich die weiblichen Gäste zwar elegant, jedoch dezent kleiden. Die Farbe Weiß ist tabu, da sie der Braut vorbehalten ist. Da Schwarz als Trauerfarbe gilt, war diese Farbe lange Zeit auf Hochzeiten ungern gesehen. Dies hat sich in den vergangenen Jahren ein wenig geändert. Allerdings ist es ratsam, zum schwarzen Rock oder Kleid farbige Accessoires zu kombinieren, beispielsweise Schuhe, Schmuck oder einem Schal, um den dunklen Dress aufzulockern. Kopfschmuck, Blumen und Bänder in der Farbe Weiß sind allerdings Zeichen der Braut. Dies gilt übrigens auch dann, wenn die Braut selbst kein Weiß trägt.

Brautpaar modisch nicht übertrumpfen

Weitere Styling-Sünden

  • ungepflegte Fingernägel
  • ungeputzte oder zerschlissene Schuhe
  • übertriebenes Make-up
  • aufdringliches Parfum

Wer sich fragt, ob knallige Farben bei der Hochzeit erlaubt sind, dem sei gesagt, dass in der Regel nichts dagegen spricht, ein Kleid in einem sonnigen Gelb oder satten Blau zu tragen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Braut im Mittelpunkt steht und ihr nicht die Schau gestohlen wird. Daher sollte lieber kein Signalrot gewählt werden. Zudem sollten Hochzeitsgäste auf Hüte verzichten, da an diesem Tag nur die Braut eine Kopfbedeckung tragen darf und damit auffallen sollte, denn Hüte ziehen gern die Aufmerksamkeit auf sich.

Des Weiteren ist zu viel Freizügigkeit tabu, was insbesondere für die kirchliche Trauung gilt. Von einem sehr kurzen Kleid, einem zu tiefen Dekolleté, nackten Schultern oder einem unbedeckten Rücken ist abzuraten.

Dresscodes im Überblick

  • White Tie: bodenlanges Ballkleid, Frack mit weißer Weste und Fliege für ihn
  • Black Tie: bodenlanges Abendkleid für sie, Smoking für ihn
  • Cocktail: knielanges Cocktailkleid für sie, dunkler Anzug mit Krawatte für ihn
  • Casual: gehobe Freizeitkleidung für sie und ihn
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