Den passenden Hochzeitsfotografen finden: Tipps und Tricks


Ein Hochzeitsfotograf entscheidet zwar nicht über die schönsten Momente der Hochzeitsfeier, hält sie jedoch in Form von Fotos fest. Gut gelungene Bilder lassen das Ehepaar besonders gerne an die Hochzeit zurückdenken. Deshalb ist es wichtig, schon frühzeitig einen talentierten und sympathischen Fotografen zu engagieren.
Hochzeit auf dem Bauernhof

Schöne Bilder als Erinnerung

In erster Linie sollte der Fotograf natürlich gute Arbeit leisten. Deshalb ist es unerlässlich, vorab Arbeitsproben des Fotografen einzuholen. Oftmals besitzen bekannte Fotografen eigene Websites mit einer Fotogalerie zur besseren Vorabeinschätzung der Fotoqualität. Wenn der richtige Fotograf gefunden wurde, sollte das Paar eine Terminanfrage für das jeweilige Hochzeitsdatum stellen und den Hochzeitsfotografen vorab unbedingt kurz kennenlernen.

Meist empfehlen professionelle Fotografen, eine halbe Stunde der Hochzeitsfeier einzuplanen, um die zweisamen Hochzeitsfotos des Brautpaares zu machen. Außerdem stellt es sich meist für alle Beteiligten angenehmer und effektiver heraus, wenn der Fotograf mit in die Feiergruppe eingebunden wird. So fühlen sich die Gäste nicht beobachtet und der Fotograf kann besondere Momente schneller wahrnehmen und festhalten.

Checkliste für die Fotografen-Suche

  • erste Anfrage rund 6 Monate vor dem Hochzeitstermin
  • Equipment für außergewöhnliche Shootings rechtzeitig organisieren
  • Nutzungsrechte der Fotos sollten allein beim Brautpaar liegen
  • neben den Abzügen sollte eine DVD mit digitalen Fotos vom Fotografen ausgehändigt werden
  • Kosten: ab 250 Euro für die Trauung bis 2.000 Euro für den gesamten Tag
  • Kosten sollten auch die Nachbearbeitung der Bilder enthalten

Profis sind gefragt

Auf keinen Fall sollte einer der Gäste das Hochzeitsgeschehen fotografieren – es sei denn, ein ausgebildeter Fotograf befindet sich unter ihnen. Denn selbst talentierte Hobbyfotografen rechnen vorab nicht mit den Besonderheiten einer Hochzeitsfotoreportage. Wenn schon an der Kleidung, dem Buffet und der Location nicht gespart wurde, sollte dieser besondere Anlass auch professionell festgehalten werden. Jahre nach dem großen Ereignis stellen sich professionelle Fotos als großes Plus heraus und werden gerne zu Familienfeiern wieder hervorgeholt.

Allerdings können Freunde, Familie und Bekannte bei der Fotografensuche hilfreich sein, indem sie eventuell Empfehlungen für bereits bekannte Fotografen und deren Arbeit geben können. Beim ersten Treffen mit dem Hochzeitsfotografen ist es wichtig, dass die Chemie zwischen beiden Parteien stimmt. Am wichtigsten Tag begleitet dieser das Brautpaar schließlich fast ununterbrochen. Unsympathische oder aufdringliche Fotografen können die Stimmung senken und das Gelingen der Hochzeitsfeier beeinträchtigen.

Brautpaar vor Brunnen

Geduld beim Shooting

Insbesondere beim Einzelshooting muss Geduld bewahrt werden. Der Fotograf probiert meist verschiedene Posen und Locations mit den Verliebten aus. Der Fachmann weiß, was später vorteilhaft auf den Fotos wirkt und das Brautpaar sollte seinen Einweisungen folgen. Natürlich dürfen und sollen auch eigene Vorstellungen eingebracht werden. Oftmals ist es für das Brautpaar gar nicht so leicht zwischen Hochzeitsfeier, Trauung und vielen Gästen abzuschalten und ausgelassen posen zu können.

Zudem sollte bedacht werden, dass der Fotograf nicht nur die Fotos zur Trauung und Hochzeitsfeier macht, sondern diese anschließend nachbearbeiten muss. Mit zwei Wochen Bearbeitungszeit sollte also mindestens gerechnet werden.

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