Brautkleid: So finden Sie das perfekte Hochzeitskleid


Junge Braut im figurbetonten Brautkleid

Keine Frage, die Suche nach dem richtigen Brautkleid ist für die Frau der schönste Höhepunkt der Hochzeitsvorbereitung. Damit Sie bei den unterschiedlichen Farben, Materialien und Formen nicht den Überblick verlieren, geben wir Ihnen die besten Tipps für eine stressfreie und erfolgreiche Shoppingtour mit.

Das Brautkleid als Figurschmeichler

Hand aufs Herz – kaum eine Frau ist mit ihrem Körper zufrieden, egal was ihr Verlobter sagt. Daher sollte das Brautkleid kleine Makel verstecken und die Schokoladenseite der Braut betonen. Damit Ihnen dies gelingt, sollten Sie die Brautkleid-Form mit bedacht wählen.

Brautkleid: Schnitt & Design im Überblick

V-Form: Bräute mit breiten Schultern und einer nur etwas dünneren Hüfte sind mit einem Empire-Brautkleid bestens beraten. Auch ein Etui-, Prinzessinnen- oder A-Linien-Brautkleid schmeichelt dieser Körperform. Schulterfreie Kleider, asymmetrische Träger oder ein Neckholder kaschieren zusätzlich die Schultern.

  • Vorsicht: Wählen Sie kein Kleid, dass die Schultern bedeckt, sonst wirken sie noch breiter.

Sanduhr-Form: Eine schmale Taille, dafür etwa gleich breite Hüften und Schultern charakterisieren die Sanduhr. Perfekt also für figurbetonte Brautkleider, wie das Meerjungfrauen- oder Trompetenkleid. Auch ein Etuikleid schmückt die Braut bezaubernd. Zudem haben Sie bei der Wahl des Ausschnitts alle Möglichkeiten.

  • Wichtig: Zeigen Sie Ihre Taille. Empirekleider, welche die Taille verstecken, schmeicheln der Sanduhr nicht.

Junge Braut im Brautkleid aus Spitze

H-Form: Dieser Figurtyp wird auch Säulenform genannt, hier sind Schultern, Taille und Hüfte etwa gleich breit. Brautkleider in A-Linie oder im Prinzessinnen-Stil mit niedriger Taille zaubern dennoch ein paar weibliche Kurven. Auch farbige oder extravagante Gürtel betonen die Taille.

  • Tipp: Bräute mit einer schönen Brust können Meerjungfrauen- oder Trompetenkleider wählen, die Oberweite und Hüfte betonen.

Apfel-Form: Eine rundliche Form mit fülliger Hüfte und Po ist das Markenzeichen dieser Körperform. Bräute sollten daher ein Kleid wählen, dass sie optisch streckt. Hervorragend gelingt dies Empire-Kleidern, mit ihrer hohen Taille oder einem A-Linienkleid mit bodenlangem Rock. Schmeichelnd sind zudem leichte und fließende Stoffe, wie Organza, Taft, Seide oder Chiffon, die nicht auftragen.

  • Tipp: Ein Herz- oder V-Ausschnitt lenkt die Blicke auf Ihre Vorzüge und streckt den Oberkörper.

Birnen-Form: Bräute dieser Kategorie haben schmale Schulter und etwas breitere Hüften und Oberschenkel. Hier sollten die Vorzüge des Oberkörpers betont werden, etwa mit einem schulterfreien Kleid, einem Neckholder- oder Carmen-Ausschnitt. Als Brautkleid sollten Sie vor allem Prinzessinnen-Kleider oder Varianten in A-Form anprobieren.

  • Tipp: Perlen, Strass oder Stickereien am Ausschnitt lenken den Blick von der unteren Körperhälfte ab.

In 7 Schritten zum perfekten Braukleid

Haben Sie sich für einen oder mehrere Stile entschieden, kann die direkte Suche los gehen. Damit nichts schief geht, sind eine sinnvolle Vorbereitung, gute Laune und die richtigen Begleiter entscheidend.

1. Zuhause nach dem Wunschmodell recherchieren

Wissen Sie ihre Kleidform, geht die Recherche los. Schauen Sie in Hochzeitsmagazinen, besuchen Sie Hochzeitsmessen oder surfen Sie einfach bequem vom Sofa aus im Internet. Immer, wenn Ihnen ein Kleid gefällt, speichern Sie es oder schneiden es aus. Am Ende können Sie aus dieser Auswahl die schönsten 2-3 Modelle beim Besuch des Brautmodenladens mitnehmen.

2. Viel Zeit einplanen

Am besten beginnen Sie mindestens sechs Monate für den Hochzeitstermin mit der Suche. Auch wenn Sie Ihr Traumkleid schnell finden, müssen viele Modelle erst geliefert werden. Zudem kosten Anproben und individuelle Anpassungen Zeit.

3. Termin im Brautmodengeschäft machen

Suchen Sie sich zwei bis drei Brautmodenläden aus und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. So erkennen Sie, in welchen Shop Sie sich am wohlsten fühlen, wo das Angebot stimmt und wo Sie auch am besten mit der Verkäuferin agieren können. Fühlen Sie sich schon im Laden wie eine Prinzessin, ist das ein echter Volltreffer.

Anprobe des Brautkleides

4. Offen und flexibel sein

Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre Recherchen, sondern auch auf die Fachkenntnis der Verkäuferin. Probieren Sie ruhig andere Schnitte und wagen Sie etwas. Es kommt häufig vor, dass einem das Traumkleid aus dem Hochzeitsmagazin angezogen nicht mehr gefällt. Versteifen Sie sich dann nicht auf dieses Modell, sondern lassen Sie sich von der Verkäuferin neue Inspiration geben.

5. Die passende Begleitung wählen

Wer darf Sie bei der Anprobe begleiten? Hier gilt das alte Sprichwort: Viele Köche verderben den Brei. Nehmen Sie lieber nur zwei bis drei Begleiter mit, sonst wird es schwer, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Für wen Sie sich entscheiden, bleibt Ihre Entscheidung. In der Regel kommt die eigene Mutter, die Trauzeugin, Schwester oder die Schwiegermutter mit. Wichtig ist, dass Ihre Begleitung Ihnen nicht ihre Meinung aufzwingen oder Ihnen ein Kleid schönreden möchte.

6. Accessoires rechtzeitig kaufen

Accessoires wie Schuhe, Schleier, Schmuck oder Handschuhe sollten erst nach dem Brautkleid gekauft werden. Am besten ist es natürlich, wenn Sie den Schleier mit dem Brautkleid zusammen anprobieren können. Ansonsten helfen Stoffmuster und Fotos, die passenden Accessoires zu finden. Eine extra Regel gilt für die Schuhe: Diese sollten zeitnah ausgewählt werden, damit Sie diese schon bei den späteren Anproben tragen können. Nur so kann das Kleid auf die richtige Länge gekürzt werden.

7. Make-up und Unterwäsche

Tragen Sie für Ihre Besuche im Brautmodenladen kein oder nur wenig Make-up. So bleiben die Kleider unversehrt. Zudem sollten sie einen passenden BH mitnehmen, schließlich verfälscht ein schwarzer Träger-BH das Bild vom traumhaften schulterfreien Traumkleid.

nach oben ↑